Personal für die industrielle Fertigung in Deutschland
Die industrielle Fertigung in Deutschland verändert sich. Digitalisierung, Automatisierung, neue Investitionen in die Verteidigungsindustrie und der demografische Wandel stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bleibt eines unverändert: Für eine leistungsfähige Produktion werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt, die moderne CNC-Maschinen bedienen, programmieren und anspruchsvolle Werkstücke präzise fertigen können.
CNC-Fräser, CNC-Dreher, Zerspanungsmechaniker und CNC-Schleifer gehören deshalb in vielen Industrieunternehmen weiterhin zu den wichtigen technischen Fachkräften. Besonders anspruchsvoll ist die Personalsuche, wenn Erfahrung mit bestimmten Steuerungen, Maschinen oder Fertigungsverfahren vorausgesetzt wird.
Eine Möglichkeit für deutsche Unternehmen besteht darin, die Personalsuche auf andere europäische Länder auszuweiten. Spanien bietet hierfür interessante Voraussetzungen. Das Land verfügt über eine bedeutende industrielle Basis und über gut ausgebildete Fachkräfte aus der Metallbearbeitung und Zerspanung.
TTA Personal rekrutiert CNC-Fachkräfte direkt in Spanien und begleitet Unternehmen und Bewerber von der Personalsuche über die Auswahl und Vorbereitung bis zum Arbeitsbeginn in Deutschland.
Der Bedarf verteilt sich dabei auf unterschiedliche Industriezweige. Besonders interessant sind aktuell die Verteidigungsindustrie sowie der klassische Maschinen- und Anlagenbau. Aber auch Unternehmen aus der Automobilindustrie und insbesondere spezialisierte Zulieferbetriebe benötigen weiterhin qualifizierte CNC-Fachkräfte.
CNC-Fachkräfte für die Verteidigungsindustrie
Die deutsche und europäische Verteidigungsindustrie baut ihre Produktionskapazitäten deutlich aus. Unternehmen investieren in neue Werke, erweitern bestehende Fertigungslinien und erhöhen ihre Produktionsvolumina.
Ein Beispiel ist KNDS Deutschland. Das Unternehmen berichtete im Juli 2026 ausdrücklich über den Produktionshochlauf am Standort Kassel, unter anderem für Turmsysteme des Leopard 2 A8 und die Radhaubitze RCH 155.
Von dieser Entwicklung profitieren nicht ausschließlich die großen Hersteller. Hinter einem modernen Verteidigungssystem steht eine umfangreiche industrielle Lieferkette aus Metallverarbeitung, Maschinenbau, Getriebetechnik, Hydraulik, Präzisionsfertigung, Elektronik und zahlreichen spezialisierten Zulieferunternehmen.
Genau hier werden CNC-Fachkräfte benötigt.
Bei der Fertigung mechanischer Komponenten spielen Präzision, reproduzierbare Qualität und die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe eine wichtige Rolle. CNC-Fräser und CNC-Dreher können beispielsweise bei der Herstellung von Gehäusen, Wellen, Getriebekomponenten, Fahrwerksbauteilen, Baugruppen oder anderen mechanischen Komponenten eingesetzt werden.
Zu den bekannten Unternehmen der deutschen Verteidigungsindustrie und ihrer industriellen Wertschöpfungsketten gehören beispielsweise Rheinmetall, KNDS Deutschland, RENK, Diehl Defence, Hensoldt oder TKMS. Hinzu kommen zahlreiche mittelständische Zulieferer und Unternehmen der Metallbearbeitung.
Für eine Personalvermittlung sind deshalb nicht nur die großen Konzerne interessant. Gerade deren Zulieferer müssen zusätzliche Produktionsvolumina bewältigen und benötigen dafür qualifiziertes Fertigungspersonal.
Spanische CNC-Fachkräfte können hier eine zusätzliche Möglichkeit zur Personalgewinnung darstellen. Als EU-Bürger benötigen spanische Arbeitnehmer für eine Beschäftigung in Deutschland grundsätzlich kein Arbeitsvisum. Damit ist eine Rekrutierung innerhalb Europas administrativ erheblich einfacher als die Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten.
Entscheidend ist allerdings eine professionelle Vorauswahl: Ein Unternehmen benötigt nicht einfach einen „CNC-Mitarbeiter“, sondern beispielsweise einen CNC-Fräser mit Erfahrung in der 5-Achs-Bearbeitung, einen Dreher mit bestimmten Steuerungskenntnissen oder einen Spezialisten für Zahnrad- oder Präzisionsschleifen.
Genau an diesem Punkt setzt eine spezialisierte internationale Personalvermittlung an.
CNC-Fachkräfte für den Maschinen- und Anlagenbau
Der Maschinen- und Anlagenbau bildet einen besonders breiten Einsatzbereich für internationale CNC-Fachkräfte.
Deutschland verfügt über eine große Zahl hoch spezialisierter Maschinenbauunternehmen. Der VDMA weist darauf hin, dass knapp 60 Prozent der Beschäftigten im deutschen Maschinen- und Anlagenbau Fachkräfte sind. Trotz Beschäftigungsrückgängen bleibt die Fachkräftesicherung aufgrund der demografischen Entwicklung ein wichtiges Thema für die Branche.
CNC-Fachkräfte werden beispielsweise im allgemeinen Maschinenbau, Werkzeugmaschinenbau, Sondermaschinenbau, Getriebebau, Pumpenbau, Anlagenbau, in der Energie- und Antriebstechnik sowie bei Herstellern von Industriekomponenten eingesetzt.
Bekannte Unternehmen aus diesen Bereichen sind beispielsweise Siemens Energy, KUKA, GEA, DMG Mori, TRUMPF, Krones, Voith, thyssenkrupp oder SEW-Eurodrive. Daneben existieren in Deutschland tausende mittelständische Unternehmen, die hoch spezialisierte Maschinen, Werkzeuge und Komponenten herstellen.
Gerade für diese mittelständischen Unternehmen kann die Besetzung einzelner CNC-Stellen schwierig werden.
Gesucht werden beispielsweise:
CNC-Fräser, CNC-Dreher, Zerspanungsmechaniker, CNC-Schleifer, Werkzeugmechaniker sowie Fachkräfte für komplexe Bearbeitungszentren.
Die Anforderungen unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen erheblich. Manche Arbeitgeber suchen Mitarbeiter für Einzelteil- und Kleinserienfertigung, andere für Serienproduktion. Je nach Arbeitsplatz können Kenntnisse von Siemens-, Heidenhain-, Fanuc-, Mazatrol- oder anderen Steuerungen entscheidend sein.
Hinzu kommen Anforderungen wie das Lesen technischer Zeichnungen, selbstständiges Einrichten der Maschine, Werkzeugauswahl, Vermessung der Werkstücke, Qualitätskontrolle und gegebenenfalls eigenständige Anpassungen der CNC-Programme.
Spanien bietet hierfür einen interessanten Bewerbermarkt. Dort gibt es ebenfalls eine lange Tradition in Metallverarbeitung, Maschinenbau und industrieller Produktion. Besonders Regionen wie das Baskenland, Katalonien, Navarra, Aragón, Valencia oder Madrid verfügen über relevante industrielle Strukturen.
Für deutsche Unternehmen eröffnet die Rekrutierung in Spanien deshalb einen zusätzlichen europäischen Arbeitsmarkt.
TTA sucht Kandidaten dabei entsprechend dem konkreten Anforderungsprofil des Auftraggebers. Erfahrung, Maschinentypen, Steuerungen, Fertigungsverfahren und berufliche Kenntnisse können bereits während des Auswahlprozesses abgefragt werden.
So entsteht aus einer allgemeinen Personalsuche ein gezieltes internationales Recruitingprojekt.
Spanische CNC-Fräser, CNC-Dreher und CNC-Schleifer
Der Begriff CNC-Fachkraft umfasst sehr unterschiedliche berufliche Profile.
Ein CNC-Fräser kann beispielsweise Erfahrung mit 3-, 4- oder 5-Achs-Bearbeitungszentren besitzen. Ein CNC-Dreher arbeitet möglicherweise mit konventionellen CNC-Drehmaschinen, Dreh-Fräszentren oder komplexen Maschinen mit angetriebenen Werkzeugen. Andere Bewerber haben sich auf Schleifverfahren oder die Fertigung hochpräziser Komponenten spezialisiert.
Für die erfolgreiche Personalvermittlung muss deshalb vor Beginn des Projektes geklärt werden, welches Profil tatsächlich benötigt wird.
TTA stimmt mit dem Auftraggeber unter anderem die erforderliche Berufserfahrung, Maschinenkenntnisse, CNC-Steuerungen, Schichtbereitschaft, Tätigkeiten, Gehaltsbedingungen und den gewünschten Eintrittstermin ab.
Auf dieser Grundlage beginnt die Kandidatensuche in Spanien.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Sprache. Für eine langfristige Integration reicht es nicht aus, ausschließlich die fachliche Qualifikation zu betrachten. Internationale Mitarbeiter müssen Arbeitsanweisungen verstehen, sich mit Kollegen abstimmen und insbesondere sicherheitsrelevante Informationen erfassen können.
Deshalb sollte die sprachliche Vorbereitung Bestandteil eines größeren internationalen Vermittlungsprojektes sein.
CNC-Fachkräfte für die Automobilindustrie
Auch die Automobilindustrie bleibt ein wichtiger Arbeitgeber für Fachkräfte aus der Metallbearbeitung. Die Situation unterscheidet sich allerdings deutlich von der Verteidigungsindustrie und Teilen des Maschinenbaus.
Die Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Elektromobilität, Digitalisierung, internationaler Wettbewerb und Veränderungen in den Lieferketten verändern Produktionsprozesse und Personalbedarf.
Nach Daten des VDA beziehungsweise des Statistischen Bundesamtes sank die durchschnittliche Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie von rund 773.000 Beschäftigten 2024 auf rund 732.000 im Jahr 2025. Besonders stark war der Rückgang bei der Herstellung von Kfz-Teilen und Zubehör.
Gleichzeitig bedeutet der Beschäftigungsabbau nicht, dass spezialisierte CNC-Kompetenzen nicht mehr benötigt werden.
CNC-Fachkräfte kommen weiterhin beispielsweise im Werkzeug- und Formenbau, Prototypenbau, Vorrichtungsbau, in der Herstellung von Fahrwerkskomponenten, bei Präzisionsteilen sowie bei spezialisierten Zulieferern zum Einsatz.
Unternehmen wie Mercedes-Benz, BMW, Volkswagen, Porsche, Bosch, ZF, Schaeffler, Mahle oder Continental verfügen über umfangreiche industrielle Wertschöpfungsketten. Besonders relevant für die Personalvermittlung können spezialisierte mittelständische Zulieferer sein, deren Geschäftsmodell auf anspruchsvoller Metallbearbeitung und Präzisionsfertigung basiert.
Dabei sollte die Automobilbranche differenziert betrachtet werden. Der VDA beschreibt insbesondere die Situation vieler mittelständischer Zulieferunternehmen derzeit als herausfordernd. Transformation, internationaler Wettbewerb und Standortkosten führen zu Investitionszurückhaltung und Personalabbau in Teilen der Branche.
Gleichzeitig bleibt die Automobilindustrie eine der bedeutendsten industriellen Wertschöpfungsketten Deutschlands. Rund 70 Prozent der Wertschöpfung entfallen nach Angaben des VDA auf Zulieferunternehmen.
Für die internationale Personalvermittlung bedeutet dies: Nicht die gesamte Branche hat gleichermaßen Personalbedarf. Entscheidend sind Unternehmen und Standorte, an denen weiterhin investiert wird und qualifizierte Zerspanung und Präzisionsfertigung benötigt werden.
Internationale Personalvermittlung statt monatelanger Personalsuche
Ein wesentlicher Vorteil einer internationalen Personalvermittlung besteht darin, dass Unternehmen ihre Suche nicht länger auf das unmittelbare regionale Umfeld beschränken müssen.
Aus einem Arbeitsmarkt mit vielleicht wenigen verfügbaren CNC-Fachkräften im Umkreis eines Unternehmens wird ein europäischer Bewerbermarkt.
Für größere Projekte ist dieser Ansatz besonders interessant.
Benötigt ein Unternehmen nicht nur einen CNC-Fräser, sondern beispielsweise fünf, zehn oder mehr Fachkräfte für eine Produktionserweiterung, einen neuen Standort oder einen zusätzlichen Schichtbetrieb, kann die Rekrutierung als geschlossenes Personalprojekt organisiert werden.
TTA definiert gemeinsam mit dem Auftraggeber zunächst das gesuchte Profil. Anschließend beginnt die Kandidatensuche und Vorauswahl in Spanien.
Geeignete Bewerber können dem Unternehmen per Lebenslauf vorgestellt und anschließend beispielsweise über Videointerviews kennengelernt werden. Nach der Auswahl folgen Arbeitsvertrag, Vorbereitung auf Deutschland, Organisation des Arbeitsbeginns und Unterstützung bei der Integration.
Gerade bei größeren Gruppen ist eine koordinierte Vorgehensweise wichtig. Schließlich sollen nicht nur Arbeitsverträge unterschrieben werden. Ziel ist, dass die ausgewählten Fachkräfte tatsächlich nach Deutschland kommen, ihre Tätigkeit aufnehmen und sich langfristig in das Unternehmen integrieren.
TTA als spezialisierter Dienstleister mit mehr als zehn Jahren Erfahrung am Markt
TTA Personal ist seit mehr als zehn Jahren auf die internationale Personalvermittlung spezialisiert und verbindet den deutschen Arbeitsmarkt mit qualifizierten Bewerbern aus Spanien.
Im Bereich Industrie organisiert TTA auch größere Vermittlungsprojekte für CNC-Fachkräfte. Dazu gehören insbesondere CNC-Fräser, CNC-Dreher, Zerspanungsmechaniker und weitere Fachkräfte aus der industriellen Metallbearbeitung.
Dabei versteht sich TTA nicht lediglich als Vermittler einzelner Lebensläufe.
Ein internationales Recruitingprojekt beginnt mit der Analyse des tatsächlichen Personalbedarfs. Welche Maschinen werden eingesetzt? Welche Steuerungen muss der Kandidat beherrschen? Welche Berufserfahrung ist erforderlich? Wird im Zwei- oder Dreischichtbetrieb gearbeitet? Welche Deutschkenntnisse werden benötigt? Wann sollen die Mitarbeiter ihre Tätigkeit aufnehmen?
Auf Grundlage dieser Informationen organisiert TTA die Suche und Vorauswahl geeigneter Kandidaten in Spanien.
Das Ziel ist eine langfristige und planbare Personalgewinnung. Besonders bei größeren Projekten kann die internationale Rekrutierung strukturiert vorbereitet werden, sodass mehrere Fachkräfte innerhalb eines definierten Zeitraums ihre Beschäftigung beim deutschen Auftraggeber aufnehmen.
TTA begleitet dabei das gesamte Projekt – von der Auftragserteilung über Recruiting, Vorauswahl und Vorstellungsgespräche bis zur Vorbereitung der ausgewählten Fachkräfte auf ihren neuen Arbeitsplatz in Deutschland.
Auch mit dem Arbeitsbeginn endet die Zusammenarbeit nicht. Eine erfolgreiche internationale Personalvermittlung umfasst ebenso die Begleitung während der Integration und die Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Ob Maschinen- und Anlagenbau, Verteidigungsindustrie, Präzisionsfertigung oder spezialisierte Automobilzulieferung: Unternehmen, die ihren Personalbedarf nicht mehr ausschließlich auf dem deutschen Arbeitsmarkt decken können oder wollen, können mit TTA gezielt Fachkräfte aus Spanien gewinnen.
Wie viele CNC-Fachkräfte benötigen Sie?
TTA ist Ihr Dienstleister und begleitet das Projekt von der Auftragserteilung bis zum Arbeitsbeginn und darüber hinaus.